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userwerk:
Go-Live mit Spryker in 2 Monaten

Wie man ein Dankeschön in ein Geschäftsmodell verwandelt

An der Kasse noch spontan was einpacken, das tun Kunden jetzt auch digital. Möglich machen es die Ulmer POP-Marketing-Spezialisten von userwerk. Sie nutzen Danke-Seiten von Online-Shops am sogenannten Point-of-Purchase (kurz POP) zur Platzierung von Testpaketen und Vorteilsangeboten. So wird brachliegender Traffic zu wertvollem Zusatzerlös und die Kunden genießen gleichzeitig eine positive Exit Experience.

Hintergrund
„Vielen Dank für Ihren Einkauf“: Normalerweise endet die Customer Journey in Online-Shops nach dem Abschluss der Bestellstrecke. Doch ist der Traffic, der auf diesen Seiten ankommt nicht für etwas Bedeutenderes bestimmt als ein freundliches Dankeschön? Mit diesem Gedanken gründet Dr. Markus Kalb sein Ulmer Unternehmen userwerk, nachdem er den Affiliate-Dienstleister reichweite2 (jetzt Sovendus) erfolgreich an die Spitze des deutschen Marktes katapultiert hatte.

Hinter dem einfach klingenden Geschäftsmodell steckt ein komplexer operativer Kern: userwerk vermittelt zwischen den Online-Shops, den Besuchern der Danke-Seiten und den Produktgebern (also Verlagen, Erzeugern oder Händlern), die die Angebote für die Mikroshops bereitstellen.

Herausforderungen sind dabei das optische Zusammenspiel von Emotion, Marke und Mikroshop, die datenschutzrechtlich konforme Übermittlung von Bestelldaten und die effektive Kommunikation mit Usern, Partnern und Anbietern.

Aufgabe
Zunächst galt es, eine erste lauffähige Version zu entwickeln, mit der userwerk Kampagnenwirksamkeit, Konversion, Skalierbarkeit und Akzeptanz testen kann.

Lösung
Schon in der Planungsphase setzte userwerk auf mehrere starke Shop-Betreiber, um alle Facetten der Applikation umzusetzen. Dabei nutzte userwerk seine agile Startup-Kultur, um schnell auf das Feedback von Shop-Betreibern und Kunden reagieren zu können.

Eingebettet in dieses Netzwerk von beteiligten Unternehmen übernahmen wir die Projektsteuerung, die Erweiterung des Shop-Systems um Aspekte des Geschäftsmodells und die Implementierung des Kommunikationskanals für die Fakturierung der eingegangenen Bestellungen. Wir entwickelten die Anwendung Schritt für Schritt mit einem beweglichen Umfang, dabei im ständigen Austausch mit userwerk und abgestimmt auf die Anforderungen der Shop-Betreiber.
userwerk entschied sich für Spryker Commerce OS, um ab der ersten Software-Version auf das erwartete, hohe Bestellvolumen reagieren und die flexible Ausgestaltung des Order-Managementprozesses kontrollieren zu können.

Damit sich die auf den Danke-Seiten integrierten Mikroshops individuell an das Corporate Design anpassen lassen, erweiterten wir Spryker um Whitelabel-Funktionalität und frei konfigurierbare Partner- und Kampagnenmodule. Dadurch kostet userwerk das Aufschalten eines neuen Partners nur wenige Minuten.

Im Backend sorgten wir dafür, dass userwerk die Transformation von Order-Daten in für Abwicklungspartner verständliche Bestelldatensätze ohne eigenen Programmieraufwand kontrollieren kann – in individuellen Formaten manuell oder zeitgesteuert, stets wiederholbar und DSGVO-konform.

Shops, die einen userwerk-Mikroshop auf ihren Danke-Seiten betreiben, können nun diese bislang „tote“ Fläche ohne großen Aufwand für zusätzliche Erlöse nutzen. Die Applikation ging im März 2018 online, wurde kontinuierlich weiterentwickelt und erreichte bereits vier Monate später ein monatliches Bestellvolumen im 5-stelligen Bereich.

Leistungen

  • Technologieberatung, technisches Feinkonzept und Product Ownership
  • Spryker als technisches Fundament für Performance und Erweiterbarkeit
  • Dynamisches Produktdaten- und Ordermanagement
  • Individuelles Whitelabelling der Mikroshops
  • API-gesteuertes Integrations-Skript für Partner
  • Kubernetes-gestütztes CI-Pipelining und GCP-Deployments